Über uns

Medienphilosophie setzt an, wo die traditionelle Philosophie sich über die medialen Voraussetzungen des Denkens, des Sinns und der Sprache ausschweigt, und sie greift die Frage nach der medialen Bedingung des Denkens dort auf, wo die Medienwissenschaft selbst auf ihre epistemologischen Voraussetzungen stößt. Die philosophische Auseinandersetzung mit Medialität setzt spätestens mit Platos Schriftkritik ein. Erst vor vergleichsweise kurzer Zeit allerdings und namentlich im Gefolge der Dekonstruktion wurde die mediale Bedingung selbst konsequent zum Gegenstand des Denkens gemacht. Daraus ist in den letzten Jahren ein eigenes Feld der Reflexion und Forschung hervorgegangen, dem die Medienwissenschaft viele ihrer wichtigsten Impulse verdankt.

Das Sprecheramt der AG Medienphilosophie wird jährlich auf der GfM-Jahrestagung im September/Oktober auf Basis der eingereichten Vorschläge für den nächsten Jahresworkshop gewählt.


Sprecher*innen

Johannes Bennke: johannes.bennke@uni-weimar.de
Virgil Brower: virgil@u.northwestern.edu